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UNTERWEGS IM HIPPIE-BUS: Als Familie quer durch Schweden und Norwegen

CHF2.99 CHF1.99

Eingepfercht in einen kleinen Ford Nugget, unterhalten durch 3 Kinder macht sich Raphael und seine Frau auf die 5500 km lange Strecke durch Schweden und Norwegen, welche sie durch entlegene Wälder, wunderschöne Badeplätze und auf neblige kalte Gipfel führt. Eine Reise, wie sie nur ein Familienvater erleben kann und andere inspirieren soll seinen Kindern Raum fürs Abenteuer zu schenken.

Neben den zahlreichen Erlebnissen gibt es die Reise auch in einer Übersicht zum Nachahmen. Koordinaten der zahlreichen wilden und z.T. wunderschönen Schlafplätze sind fein säuberlich aufgelistet.

Du kaufst eine epub und PDF Version.

Beschreibung

Das Buch ist in 31 Kapitel/Tage aufgeteilt. Dazu gibt es eine Liste mit nützlichem Wissen, bei der Bereisung dieser Länder. Zudem gibt es eine vollständige Liste mit allen Koordinaten unserer Übernachtunsplätze.

Hier eine kleine Leseprobe.

Tag 17 – Maria und Joseph

Da der Wetterfrosch ein paar schöne Tage angekündigt hat, haben wir beschlossen diese am Meer zu verbringen. So fahren wir los in Richtung Westküste Schwedens, Grebbestadt, Annikas Ferienort aus der Kindheit. Die Strassen hier in Schweden sind zwar meist keine Autobahnen und die Geschwindigkeit ist auf 100 km/h beschränkt, aber dafür sind sie meistens leer. Wir fahren durch endlose Wälder und über weite Felder. Die Schweiz scheint geradezu winzig dagegen.

An einem kleinen See machen wir eine Mittagspause, sitzen im Sand und geniessen die Sonne und die wunderschöne Natur. Der danebenliegende Campingplatz wäre idyllisch und lädt zum verweilen ein. Doch das Meer ruft und so nehmen wir nach ein paar Verschnaufminuten die zweite Hälfte in Angriff.

Ich lausche während der Fahrt meinem Hörbuch zu, Annika döst vor sich hin, Mara schläft und Nele und Linea hören ihr Hörspiel. Alles in allem eine sehr angenehme Reisegruppe. Um 15 Uhr treffen wir in Grebbestad ein und sind überwältigt. Überwältigt sowohl von der wunderschönen Natur aber auch von der grossen Anzahl an Menschen. Wahrscheinlich sind wir uns das einfach nicht mehr gewohnt.

Eigentlich sollte sich die Schlafplatzfindung einfach gestalten: Campingplatz anpeilen und gut ist. Doch wir haben die Rechnung nicht mit allen anderen Gleichgesinnten gemacht. Alle drei Campingplätze sind ausgebucht. Da wir allerdings stinken und kein frisches Wasser mehr haben, nutzen wir die „Gastfreundschaft“ des einen Campings, um zu duschen und Wasser zu tanken.

Nach einigen Versuchen landen wir schlussendlich in einem kleinen Hafen umzingelt von zahlreichen kleinen Inseln mit geschliffenen Felsen. Wir erkunden kurz die Umgebung und bleiben nach den ersten Metern hängen. Nach längerem Beobachten entdecken wir im Wasser allerhand Lebewesen: Einen Aal, Krabben und diverse Fische.

Dann der zweite Gau des Tages. Eigentlich stehen Spaghettis und Würste auf dem Menuplan, doch genau als das Wasser den Siedepunkt erreicht, ist das Gas alle (das war unsere zweite und letzte Flasche). Hm? Meinen Nachforschungen im Internet zufolge sind diese Campingazflaschen hier nicht üblich.

Der Menuplan wird kurzerhand umgestellt und lautet jetzt: Alles was wir noch haben und roh verzehrt werden kann unter Berücksichtigung, dass es auch noch fürs Frühstück reichen muss. Irgendwie werden alle satt und wir verbringen den Rest des Abends mit Krabbenfischen. Die Mädels sind kaum mehr zu bremsen. Lediglich Nele verliert den Kampf mit einer Krabbe und gibt weinend auf. Die Scheren scheinen ganz schön kräftig zu sein oder ist es lediglich der Schock?